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BRIAN JONESTOWN MASSACRE auf den Spuren von Sherlock Holmes: "Who Killed Sgt. Pepper?" Das Genie oder der Wahnsinnige?
Kalifornien, New York, Berlin, und dazwischen auch gern mal Island und London. Anton Newcombe reist halt gern. Nur dass er dabei auch oft seine Möbel mitnimmt…
Diese stehen seit ein paar Monaten in Berlin rum, was ihn nicht davon abhielt, Teile des letzten Jahres abwechselnd auf Island und in London zu verbringen. Warum er das tat, ist nun abhörbereit. Es lautete „Who Killed Sgt. Pepper?“ und ist ein Album geworden, das „klingt, als liefen die vorrangegangenen Experimente in einem einzigen Fokus zusammen, um schließlich der ganzen Sache einen Sinn zu geben.“ (Organ Magazine).
Aufgenommen im Zeitraum von Frühjahr bis Herbst 2009 zwischen Island und Berlin mit einer US Tour in der Mitte ist “Who Killed Sgt. Pepper?” definitiv ein neues Kapitel BRIAN JONESTOWN MASSACRE. Es scheint, als hätte Anton endgültig die kalifornischen 70er verlassen und seinen Weg zu den (via einiger Abenteuer auf Island), späten 80ern in Manchester gefunden.
Wegbegleiter waren dabei illustre Gästen wie Will Carruthers (Ex-SPACEMEN 3, SPIRITUALIZED), Unnur Andrea Einarsdottir, die bereits zum letzten BJM Album Gesang besteuerte, Felix von der russischen Band AMAZING ELECTRONIC TALKING CAVE und weitere Musiker aus Frankreich, Deutschland und Island. 13 Tracks erstrecken sich dabei von Banghra Beat über Rock und Shoegaze bis zu osteuropäischem Gypsy Sound und wieder zurück ins Unbewusste.
“Want a history lesson of British music of the last forty years? Well take a journey with Anton Newcombe and his band of merry men The Brian Jonestown Massacre on their new album "Who Killed Sgt. Pepper?"“ - wombatweb
Das BRIAN JONESTOWN MASSACRE hat sich über die Jahre hinweg zu einer musikalischen Kommune für respektierte Musiker entwickelt und brachte seit den 90er Jahren große Bands hervor: BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB, THE WARLOCKS, THE SILVER ROCKETS, THE BLACK ANGELS, THE RAVEONETTES und THE DILETTANTES (um nur ein paar zu nennen) sprießen aus dem musikalischen Stammbaum des BRIAN JONESTOWN MASSACRES.
Seit ihrer Gründung in San Francisco 1990 hat das BRIAN JONESTOWN mindestens zwei Dutzend Bandmitglieder verschlissen und unzählige Höhen und Tiefen erlebt (von denen einige zu Mediensensationen wurden, man denke nur „Dig!“). Doch Anton Newcombe blieb allen Unkenrufen zum Trotz unbeirrt und belohnt sich und die Welt nun mit einem Album, das ihn endgültig aus dem Kreis der „Wahnsinnigen“ entlässt und in den Zirkel der Genies aufnimmt.
BRIAN JONESTOWN MASSACRE on Tour:
04.05.2010 München - 59to1
06.05.2010 Berlin - Magnet Club
11.05.2010 Hamburg - Logo
12.05.2010 Köln - Luxor
„I like Anton, I like his struggles, I like his attitude to his art, I like the flaws and the fact that he doesn’t take the easy route, that he messes up so much and still comes up with the goods in the end. He probably is misunderstood, he probably is an always interesting artist worthy of his minor cult status. He and his latest collective have made a damn good album, good to hear it, long live the good ship BJM and all who sail with her (again), they’re back on some kind of worthwhile course (..). Nice one Anton...“ – Organ Magazine
“'Who Killed Sgt Pepper?' bounces through eras and styles of truly great pop music throughout it's thirteen tracks like some musical Tardis. It sometimes reminds me of Primal Scream's 'Screamadelica' or Spiritualized's 'Ladies And Gentlemen We Are Floating In Space' in its size and scope.” – uberrock.co.uk
BRIAN JONESTOWN MASSACRE
“Who Killed Sgt. Pepper?”
A Records
Vö: 26.02.2010
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