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GOLDHEART ASSEMBLY - Schockierend: Fierce Panda schickt Wölfe und Diebe nach Deutschland!

“When Goldheart Assembly’s album arrives in March, we would not at all be surprised to see them ‘doing a Fleet Foxes’.” – NME am 23. Januar 2010

Der NME, der Nostradamus unter den Musikmagazinen, hat - mal wieder - eine Ahnung. Wir aber wissen es genau: Der noch allgegenwärtige Schnee wird schmelzen. Die Kälte wird warmen Sonnenstrahlen weichen. Und mit der Frühlingsbrise werden „Wölfe Und Diebe“ kommen. Und ihr Anführer wird der „König von Rom“ sein…

Das alles ist so unvermeidlich wie der tägliche Gang auf die Toilette. Und trotzdem - oder deswegen - kein Grund zur Panik. Denn Fierce Panda, der Christoph Kolumbus unter den Labels, hat bereits Entwarnung signalisiert: Diese „Wölfe Und Diebe“ kommen als „Baustein der Herz aus Gold“. Und darin sitzen bekanntlich nur die Guten…

Auch wenn mittlerweile die Protagonisten Ford Prefect, Zaphod Beeblebrox, Arthur Dent, Trillian und Marvin durch die Namen Jake Bowser, James Dale, Nicky Francis, Thomas Hastings, John Herbert und Dominic Keshavarz ersetzt wurden: GOLDHEART ASSEMBLY haben (mit Hilfe des Unendlichen Unwahrscheinlichkeitsdrives?) eine neue Realität erschaffen. Im März wird nicht nur der Winter in den letzten Zügen liegen sondern auch die Popwelt einem neuen Universum angehören. Einem Universum, das so viel größer, schöner und besser ist, dass uns hier und heute noch die Attribute dafür fehlen…

Am 19. März 2010 wird das Debütalbum „Wolves And Thieves“ via Fierce Panda/Cargo Records auf eine – wie immer nicht vorbereitete - Menschheit treffen. Wobei man nicht behaupten kann, dass sich die Ankunft des unvorstellbar Guten nicht am Horizont hätte abgezeichnet. Denn seit die Truppe Ende 2008 zusammen fand, hat das Sextett seine Zeit vornehmlich damit verbracht, sich eine Fanbase aufzubauen und das an Orten, die für einen Newcomer völlig unerreichbar zu sein scheinen: das Glastonbury Festival, die Open Airs in Reading und Leeds, in Londoner Szene Clubs und – die leichteste ihrer Übungen - auf einer gemeinsamen Tour mit THE LOW ANTHEM. All dies mit wenig mehr als einer limitierten 7inch namens „So Long St. Christopher“ im „kleinen goldenen Kästchen, das die raffinierteste Erfindung enthielt, die je gemacht wurde“ (Douglas Adams) als Antrieb und den scheinbar unbekümmerten Liveauftritten, bei denen der Charme zuerst und die Melodien später detonieren.

„Die Art, wie GOLDHEART ASSEMBLY einen Refrain schreiben, der sich um Mitternacht auf der Pyramid Stage des Glastonbury Festivals äußerst gut ausnehmen würde, legt den Gedanken nahe, dass dies eine Band ist, von der wir noch Einiges hören werden.“ – Martin Robinson , NME

GOLDHEART ASSEMBLY sind in erster Linie Musikliebhaber und erst in zweiter Linie Möchtegern-Rockstars. Im Klartext: Auf Liveshows geben sie gern den Zaphod Beeblebrox, verspielt und auf Krawall gebürstet, während sie im Studio eher den Arthur Dent mimen: mit einer fast schon beängstigenden Disziplin, die akribisch auf Schlagzeugsound achtet, den Melodien nachspürt und all die kleinen, fast unsichtbaren Dinge nachgeht, über die sich der leidenschaftliche Musiker eben so seine Gedanken macht. Steve Lamacq, der Charles Robert Darwin vom BBC Radio bemerkte: „Sie schnappen sich einen fröhlichen, akustischen, bärtigen Batzen von Ideen und spielen damit herum wie die Katze mit dem Wollknäuel.“

Ähm ja, so ähnlich wurde anfangs wohl auch die Relativitätstheorie erklärt… und ähnlich unverständig wie der gemeine Homo Sapiens auf die Revolutionen auf dem Gebiet der Naturwissenschaften anfänglich reagierte, könnte er auch “Wolves And Thieves” gegenüberstehen. Neu ist immer suspekt. Und dubios. Aber auch herausfordernd für den, der einen gesunden Forschergeist sein eigen nennt. Denn das in einem selbstgezimmerten Studio neben alten Dampfmaschinen des Forncett Industrial Steam Museums im britischen Norfolk aufgenommene und von Laurie Latham (ECHO & THE BUNNYMEN, SQUEEZE, IAN DURY & THE BLOCKHEADS) abgemischte Album ist wie ein Virus, das entdeckt werden WILL.

Und wer sich vom „King Of Rome“ in das Reich der „Wolves And Thieves“ führen lässt, erfährt nicht nur augenblicklich eine Immunität gegen alles Profane, Langweilige und Aufgesetzte sondern auch eine Augenöffnung für eine neue Ordnung in der Welt der Popmusik. Nicht ohne Grund wurden GOLDHEART ASSEMBLY von Fierce Panda entdeckt, die bereits mehrfach bei ihren Weltumseglungen dafür sorgten, dass mit „Entdeckungen“ wie COLDPLAY, PLACEBO, KEANE, ART BRUT, ASH oder DEATH CAB FOR CUTIE die Landkarte der Popwelt neu gezeichnet werden musste…

GOLDHEART ASSEMBLY
“Wolves And Thieves”
Fierce Panda/Cargo Records
Vö: 19.03.2010