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26.10.2021 | 09:51

EMILY WELLS Neues Album „Regards To The End“ erscheint am 25. Februar 2022 (digital) New Yorker Komponistin würdigt Leben und Arbeiten von Künstlern, die mit dem Beginn der Aids-Krise in Verbindung stehen. Erste Single „Two Dogs, Tethered Inside” jetzt online

Die vielseitige Komponistin, Produzentin und Videokünstlerin EMILY WELLS stellt mit „Two Dogs, Tethered Inside” die erste Single aus ihrem kommenden Album „Regards To The End” vor, das am 25. Februar 2022 auf Thesis & Instinct via Secretly Distribution erscheint.

In makellos geschichteten und dennoch sparsam instrumentierten Songs, die den Hörer zur Aufmerksamkeit zwingen, befasst sich die New Yorkerin darauf mit der AIDS-Krise, dem Klimawandel und schaut der Welt dabei zu, wie sie brennt. Die Künstlerin stammt aus einer langen Reihe von Predigern und verbindet ihre Erfahrungen als queere Musikerin auf dem Album, auf dem auch ihr Vater, ein Waldhornist und ehemaliger Musikprediger, zu hören ist.

„Regards To The End“ ist ein Werk der radikalen Empathie, das die Macht der Kunst, der Kritik und der Fürsorge in den Vordergrund stellt. Die Musik der New Yorkerin wurde bereits als „visionär“ (NPR) und „leise fesselnd“ (The New York Times) beschrieben und ihr neues Album macht da sicherlich keine Ausnahme. „Regards To The End“ wird am 25. Februar 2022 digital erhältlich sein, der physische Release erfolgt aufgrund von Produktionsengpässen etwas verzögert und wird noch bekannt gegeben.

Bis dahin sollte man der ersten Single „Two Dogs, Tethered Inside” aus dem Album lauschen. WELLS beschreibt den Song als „a vessel for memory, embodiment, atonement, fear of an unknown future, and deliverance.” Der Song wird von Ian Chang (SON LUX, MOSES SUMNEY, KAZU) perkussiv begleitet und stimmt gebührend auf „Regards To The End“ ein.
EMILY WELLS Neues Album „Regards To The End“ erscheint am 25. Februar 2022 (digital) New Yorker Komponistin würdigt Leben und Arbeiten von Künstlern, die mit dem Beginn der Aids-Krise in Verbindung stehen. Erste Single „Two Dogs, Tethered Inside” jetzt online

Bio:

EMILY WELLS, die New Yorker Multiinstrumentalistin mit einem klassischen Geigen-Background, denkt beim Komponieren oft an ein Ensemble. Zusammen mit einer Reihe von Mitwirkenden (darunter ihr oben im Infotext erwähnter Vater) baut sie die zehn Songs auf „Regards To The End“ aus bewussten Schichten von Gesang, Synthesizern, Schlagzeug, Klavier, Streichinstrumenten (Geige, Cello, Bass) und Blasinstrumenten (Klarinette, Flöte, Waldhorn) auf.

Ihre Musik ist u.a. deshalb so anziehend, weil das Hörerlebnis bei EMILY WELLS ein sehr körperliches ist. Der Gesang und die Bläser, die auf dem Album stark vertreten sind, stellen den Atem in den Vordergrund. Das Leben schwillt in jeder Note an, während das Schlagzeug uns sowohl an den Puls unseres Herzschlags bindet als auch erdet.

Inhaltlich knüpft „Regards To The End“ an das Leben und die Arbeit von Choreograph*innen und bildenden Künstler*innen an, die insbesondere mit der AIDS-Krise in Verbindung stehen. Zu den zahlreichen Bezugspunkten auf dem Album gehören u.a. Felix Gonzalez-Torres (1957-1996), der zärtliche Installationen schuf, die seiner Geliebten gewidmet waren, die an Komplikationen im Zusammenhang mit AIDS starb; Jenny Holzer (geb. 1950), eine konzeptuelle und häufig textbasierte Künstlerin, die zum New Yorker AIDS-Memorial beigetragen hat; und Kiki Smith (geb. 1954), die in ihren Skulpturen den menschlichen Körper und seine Flüssigkeiten in den Mittelpunkt gestellt hat und eine Schwester durch AIDS verlor. Das Album-Cover ist das Foto „The Piers (exterior with person sunbathing)“ des in der Bronx geborenen Fotografen Alvin Baltrop (1948-2004), der in den 1970er und 80er Jahren die Schönheit der verfallenen West Side Piers in Manhattan, einem Tummelplatz für Schwule, dokumentierte.
 

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