Home » News

News

RSS
14.09.2021 | 17:21

EMMA RUTH RUNDLE kündigt neues Album mit Video zur ersten Single an |
„Engine Of Hell“ erscheint am 5. November 2021 via Sargent House | Video zur Single „Return“ jetzt online |


EMMA RUTH RUNDLEs neues Album „Engine Of Hell“ - welches am 5. November via Sargent House erscheinen wird - ist stark, intim und unnachgiebig. Für jeden, der Trauma und Trauer erlebt hat, ist es ein willkommener und guter Trost, RUNDLE zuzuhören, wie sie diese besondere Art von Schmerz nicht nur mit ihren Worten, sondern auch mit ihrer besonderen geheimnisvollen Sprache der Melodie und Klangfarbe artikuliert und vermenschlicht. Das Album fängt einen Moment ein, in dem eine meisterhafte Songwriterin alle Schnörkel und Verzierungen weglässt, um jede Note und jedes Wort mit maximaler Wirkung zu treffen und wenig zu verstecken.

Eine sanfte, melancholische Klavierlinie leitet den Album-Opener und die Leadsingle „Return“ ein, und wenn RUNDLE schließlich singt, jede Silbe mit äußerster Absicht geführt, entfesselt sie die bedrohlich kryptischen Anfangszeilen „A rich belief that no one sees you / Your ribbon cut from all the fates and / Some hound of Hell looking for handouts / The breath between things no one says.“ Die Zweideutigkeit mag die Muse verdunkeln, aber sie schmälert nicht ihre Schwere.

Die Single „Return“ ist ab heute über Sargent House erhältlich und wird von einem eindrucksvollen und introspektiven Video begleitet, bei dem RUNDLE selbst Regie führte. Das Bildmaterial ist stark von Jean Cocteaus „Orpheus“ und Wim Wenders' „Der Himmel über Berlin“ inspiriert und enthält Anspielungen auf andere Filme und Bilder.

Über „Return“ erzählt RUNDLE: „An examination of the existential. A fractured poem. Trying to quantify what something is definitely about or pontificating on it’s concrete meaning defeats the purpose of art making. I’m not a writer. I make music and images to express things that my words cannot convey or emote. I’ve been studying ballet and the practice of expression through movement, which I incorporated into the video. I choreographed a dance to the song - some of which you see. Pieces show through. Since completing „Engine Of Hell”, I’ve stepped away from music more and more and into things like dance, painting and working on ideas for videos or little films. „Return“ is the result of the efforts.”
EMMA RUTH RUNDLE kündigt neues Album mit Video zur ersten Single an | <br />„Engine Of Hell“ erscheint am 5. November 2021 via Sargent House | Video zur Single „Return“ jetzt online |

EMMA RUTH RUNDLE war schon immer eine vielseitige Musikerin, die gleichermaßen zu träumerischer Abstraktion (wie auf ihrem Debüt-Album „Electric Guitar: One“), maximalistischen texturalen Erkundungen (siehe ihre Arbeit in MARRIAGES, RED SPAROWES, NOCTURNES oder Kollaborationen mit CHELSEA WOLFE und THOU) und der klassischen akustischen Gitarren-Singer-Songwriter-Tradition (wie auf „Some Heavy Ocean“) fähig ist. Aber auf „Engine Of Hell“ konzentriert sich RUNDLE auf ein Instrument, das sie in ihren frühen Zwanzigern zurückließ, als sie begann, in Bands zu spielen: das Klavier. In Kombination mit ihrer Stimme erzeugt das Klavierspiel auf „Engine Of Hell“ eine Art Intimität, so als säßen wir neben RUNDLE auf der Bank oder würden die Songs vielleicht sogar selbst spielen.

Klanglich fängt sie die Unvollkommenheit und Verletzlichkeit der Menschheit ein. „Here are some very personal songs; here are my memories; here is me teetering on the very edge of sanity dipping my toe into the outer reaches of space and I’m taking you with me and it’s very f****d up and imperfect.”

Das Instrument aus RUNDLEs Kindheit ist das perfekte Vehikel für ein Album, das im Wesentlichen eine Sammlung von Jugenderinnerungen ist, obwohl man nicht allzu tief graben muss, um zu erkennen, dass „Engine Of Hell“ kein zuckersüßer Nostalgietrip ist. Im weiteren Verlauf des Albums wird deutlich, dass „Engine Of Hell“ mehr Memoiren als reine Poesie ist. In der sanften Akustikgitarren-Ballade „Blooms Of Oblivion“ erfahren wir genauere Details. „Down at the methadone clinic we waited / hoping to take home your cure / The curdling cowards, the crackle of china / you say that it’s making you pure.” Noch heftiger wird es im dritten Song des Albums, „Body“, in dem RUNDLE von einer Kindheitserinnerung erzählt, als sie sah, wie ein verstorbenes Familienmitglied von Fremden weggerollt wurde.

Die Erinnerungen und die sie begleitenden Songs sind nicht immer von Trauer durchdrungen. „Dancing Man“ ist einer der zartesten und düstersten Songs des Albums, dessen schläfrige Kadenz und gedämpfte Darbietung ihm eine eindeutig traumartige Qualität verleihen. Dennoch dient der Song einem positiven Zweck: Er beschreibt eine geschätzte Erinnerung an RUNDLEs Tanz mit einem Freund - eine Erfahrung, zu der sie in dunklen Momenten zurückkehrt, wenn sie die Erinnerung an „perfect days with this perfect love that exists in a space which can never be taken away from me, can never be ruined, can never be changed” braucht.

„For me this album is the end of an era to the end of a decade of making records. Things DO have to change and have changed for me since I finished recording it.” Im Grunde bedeutet „Engine Of Hell“ einen wichtigen Wendepunkt für RUNDLE, sowohl als Künstler als auch als Mensch. Die Katharsis dieser Art von Songwriting hat ihren Zweck erfüllt, und weiter über die Vergangenheit zu grübeln, ist weniger ein Heilungsprozess als vielmehr wie an einer Kruste zu kratzen und sich zu weigern, sie heilen zu lassen. Das mag erklären, warum RUNDLE nicht so begeistert ist, Details über ihre Musen preiszugeben, aber es ändert nichts an der Tatsache, dass diese Lieder bei ihrer Entstehung einen Zweck erfüllt haben und dass sie anderen weiterhin Trost spenden können.
 

Special Feature

Räumt gerade überall ab!

LOW "Hey What" - limitierte Stückzahlen der Loser Edition sind noch zu haben! mehr

Tipp

Tipp

AKNE KID JOE

DIE JUNGS VON AKJ
KIDNAP MUSIC · CD · ID 144872
Newsletter
Join the Cargo Mailing List
» An- und Abmeldung