ROY AYERS UBIQUITY
RED BLACK & GREEN (VAMPISOUL)
Anfang der 1970er Jahre gründete Roy Ayers seine eigene Band: Roy Ayers Ubiquity. Zu ihrer Besetzung gehörten Künstler, die Funk- und Soul-Fans bestens bekannt waren, wie Bernard Purdie, James Mason und Edwin Birdsong.
"Red Black & Green" aus dem Jahr 1973 zeigt Roy Ayers mitten in einer kreativen Entwicklung hin zu einem Sound, der zunehmend von Soul und Funk geprägt war und sich von der frühen Phase seiner musikalischen Karriere löste, die noch stärker im orthodoxen Jazz verwurzelt war.
Auf diesem Album arbeitet er mit hochkarätigen Musikern wie dem Keyboarder Harry Whitaker, dem Arrangeur und Produzenten William S.
Fischer sowie den Strata-East-Musikern Charles Tolliver und Sonny Fortune zusammen. Hier wagen sich die beiden Letzteren jedoch nicht an die für ihre eigenen Aufnahmen so charakteristischen Spiritual-Jazz-Klänge heran, sondern widmen sich stattdessen gemeinsam einer raffinierten Funk-Groove-Basis, bei dem Ayers sein außergewöhnliches Vibraphon-Talent unter Beweis stellt.
Das Album enthält herausragende Versionen von ,Ain't No Sunshine" und ,Day Dreaming" sowie Eigenkompositionen wie ,Cocoa Butter", ,Rhythms of Your Mind" und den hervorragenden Titeltrack.
Lange nicht erhältlich gewesen, ist diese lang ersehnte Vinyl-Neuauflage eines essenziellen Albums in Roy Ayers' Karriere nun wieder zurück auf klassischem schwarzem 180-g-Vinyl.