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27.04.2018 | 11:56

SPOON trifft auf CAT POWER: JULIANA DAUGHERTY und "Light".

Singer-Songwriterin JULIANA DAUGHERTY veröffentlichte gestern den Titeltrack ihres kommenden Debütalbums „Light“, das jenseitig minimalistische Lo-Fi mit starker Instrumentierung und eindringlichem Gesang umhüllt. Das Album erscheint am 1. Juni über Western Vinyl und wurde vom Produzenten Colin Killalea, der für seine Arbeit mit ALBERT HAMMOND JR. und NATALIE PRASS bekannt geworden ist, in Virginia aufgenommen. „Light“ ist nach „Player“ bereits die zweite Single-Auskopplung aus dem kommenden Album
SPOON trifft auf CAT POWER: JULIANA DAUGHERTY und

"Like the minimalist and monotone hypnosis of early Spoon and Cat Power, the song moves at a dramatic pace without breaking its stride; fixated on a destination, but with an end unknown to the listener.” - NPR

"Undergirded by a steady metronomic pulse that sounds like someone pounding on an acoustic guitar, fervent but understated electric chords carry along Daugherty’s haunting narration as droning melodic accents subtly bleed into the mix." - Stereogum


Es ist schwer vorstellbar, dass sich DAUGHERTYs Weichheit und Subtilität inmitten des Tumultes des heutigen Charlottesville, Virginia, materialisieren konnte, aber jede Art des Seins setzt sich dort wie anderswo fort, trotz der Eindrücke, die Schlagzeilen machen könnten. Politische Empörung scheint jeden geistigen Raum der Moderne zu bevölkern, was bedeutet, dass die wichtigsten Probleme die sichtbarsten sind. Da gesellschaftliche Missstände das sind, was sie sind, gibt es immer noch private Kämpfe - „Light“ gibt ihnen eine schmackhafte, überschaubare und befriedigende Form.

"I wrote this record partly to strip mental illness of its power," sagt DAUGHERTY. Obwohl diese Aussage dem romantischen Ton von „Light“ widerspricht, ist es erfrischend, einen Künstler von seiner eigenen Depression mit Objektivität sprechen zu hören, der nicht bereit ist, sich von der Dunkelheit bezaubern zu lassen. DAUGHERTY schwingt ihr Lied wie ein Schwert, nicht wie ein Tagebuch, das in einer Schublade vergraben wird.

DAUGHERTY wuchs in einem Musiker-Haushalt auf, zunächst auf den Spuren ihrer Trompete (Vater) und Bratsche (Mutter) spielenden Eltern, lernte sie weitere Instrumente und besuchte sogar ein Konservatorium, bevor sie sich ganz von der klassischen Musik verabschiedete. Danach erwarb sie einen “Master of Fine Arts“ in Poesie - eine Eigenschaft, die bei „Light“ nicht verloren ging. In vielerlei Hinsicht scheint die Poesie ein weiteres Musikinstrument auf der Platte zu sein, das die Stimmung vertieft, anstatt nur auf ihr zu schweben.

JULIANAS fröhliche Stimme behauptet sich trotz ihres Understatements und gewinnt ein ruhiges Selbstvertrauen, das über das Bedürfnis nach egoistischer Dekoration hinausgeht. „Light“ war kein Titel, der trotz der Schwere seines Themas - romantischer Kampf, elende Depression und pochende Verwundbarkeit - gewählt wurde, sondern im Dienst daran. Licht kommt demzufolge, wenn wir dem, was uns verfolgt, Gestalt geben.
 

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