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24.05.2022 | 12:27

ZOLA JESUS teilt Video zur neuen Single „The Fall". Neuer VÖ: „ARKHON" erscheint am 24. Juni bei Sacred Bones. Interviews möglich!

Nach der kraftvollen Lead-Single „Lost" und der minimalistischen Klavierballade „Desire", präsentiert ZOLA JESUS jetzt mit dem Banger „The Fall" einen weiteren Höhepunkt aus ihrem kürzlich verschobenen neuen Studioalbum „ARKHON“, das jetzt am 24. Juni via Sacred Bones erscheinen wird.

ZOLA JESUS über den Track: „I wrote The Fall for myself. It was an exercise in using music as a tool for the sake of my own inner catharsis. I had a lot of turmoil and complicated emotions that I couldn’t process in any other way. I suppose some feelings require you to write a pop song in order to fully understand them. For that reason, this song is very precious to me.“

Begleitet wird der Song von einem beeindruckenden Video von Jenni Hensler, mit der Danilova bereits mehrfach in der Vergangenheit zusammen gearbeitet hat. In dem Track geht es darum, die innere Kraft zu bündeln, um sich nach einem Sturz wieder aufzurichten. In dem Video durchläuft Danilova eine Reise, in der sie sich zunächst mit ihrem Spiegelbild selbst konfrontiert, dann ihre Maske abnimmt und in einem anschließenden choreografierten Tanz symbolisch Erlösung findet.

ZOLA JESUS über das Video: „Working with Jenni Hensler as a director was such a soul-feeding experience. She’s someone I’ve been collaborating with for ten years, and a dear friend to me. I value her own artistic perspective so much that at some point I realized there was no one else I could trust with my vision. We connected on an emotional and spiritual level regarding the intent of the song, and then I handed it over and let her make her magic. I’ve never felt so freed by a collaboration. And working with choreographer Sigrid Lauren was such an empowering experience. She was able to interpret and support my idiosyncratic movements in a way that allowed me to feel free in the moment."
ZOLA JESUS teilt Video zur neuen Single „The Fall

Albumbio:
Auf früheren Alben hat Nika Roza Danilova alias ZOLA JESUS weitgehend die Rolle der Autorin und Alleinherrscherin gespielt und jeden Aspekt des Sounds und des Aussehens ihres Projekts akribisch für sich ausgearbeitet. Diesmal erkannte sie jedoch, dass ihr gewohntes Bedürfnis nach Kontrolle sie von ihrer Kunst abschnitt. Als die Frustration darüber, dass sie nicht in der Lage war, etwas zu erschaffen, unerträglich wurde, bot sie zum ersten Mal in der Geschichte von ZOLA JESUS um externen Input. „At some point, I had to work with other people. I needed new blood. I needed somebody else.“

Danilova schickte ihre Demos an den Produzenten Randall Dunn, der für seine Arbeit mit Sunn O))) und an Jóhann Jóhannssons Filmmusik für „Mandy“ bekannt geworden ist. Außerdem begann sie, mit dem Schlagzeuger und Perkussionisten Matt Chamberlain zusammenzuarbeiten, der bereits an Alben von FIONA APPLE, BOB DYLAN und DAVID BOWIE mitgewirkt hat. „When I look back at my work, I see there's a theme where I fixate on my fear of the unknown," sagt Danilova. „That really came into fruition for this record, because I had to let go of so much control. I had to surrender to whatever the outcome would be. That used to be really hard for me, and now I had no other choice."

In ihrem kreativen Prozess begann Danilova stattdessen, eine Beziehung mit dem Unbekannten aufzubauen. Anstatt zu versuchen, „ARKHON“ in jedem Moment seiner Entstehung in seiner Gesamtheit festzuhalten, konzentrierte sie sich auf die unmittelbare Erfahrung, mit anderen zusammenzuarbeiten, und ließ spontane Momente des unbefangenen Spiels zu. Nach über einem Jahrzehnt klassischer Gesangsausbildung stellte sie fest, dass diese Veränderung es ihr ermöglichte, ihre Gesangsstimme auf eine neue Art und Weise zu nutzen, die sie zu größerer Flexibilität und Beweglichkeit führte. „I had gone through a deeply transformational process of inner growth. That annihilated a lot of tension in my voice, because my whole attachment to things changed“.

„ARKHON“ fördert vergrabene Werkzeuge zutage, um Trauer, Verlust und Enttäuschung zu ertragen. Der Titel des Albums bedeutet im Altgriechischen „Macht" oder „Herrscher", hat aber auch eine besondere Bedeutung im Gnostizismus. „Arkons are a Gnostic idea of power wielded through a flawed god," sagt Danilova. „They taint and tarnish humanity, keeping them corrupted instead of letting them find their harmonious selves. I do feel like we are living in an arkhonic time; these negative influences are weighing extremely heavy on all of us. We're in a time of arkhons. There's power in naming that."
 

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